Heilbronn

Heilbronn ist eine Großstadt im Norden Baden-Württembergs. Mit über 120.000 Einwohnern ist sie die sechstgrößte Stadt dieses Landes und die zweitgrößte ehemals württembergische Stadt.

Die am Neckar gelegene ehemalige Reichsstadt ist heute ein Stadtkreis und zugleich der Sitz des Landkreises Heilbronn, der sie vollständig umgibt. Darüber hinaus ist sie Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken, die den Nordosten Baden-Württembergs umfasst. Die Gegend um Heilbronn wird in der weiteren Region meistens das Unterland genannt.

Heilbronn ist bekannt als Stadt des Weins. Sie wird auch Käthchenstadt genannt, nach dem Namen der Titelperson in Heinrich von Kleists Schauspiel Das Käthchen von Heilbronn.

Heilbronn liegt im nördlichen Baden-Württemberg, in der vom Neckar geschaffenen, fruchtbaren Talfläche des Heilbronner Beckens, das nördlicher Ausläufer des Neckarbeckens ist. Zu beiden Seiten des Flusses ist die Stadt dicht von ausgedehnten Weinberglandschaften umgeben. Im Westen schließt sich dem das vergleichsweise wenig hügelige Gartacher Feld an, im Osten umschließt von Norden nach Süden die Bergkette aus Wartberg, Galgenberg, Büchelberg und Schweinsberg die Stadt. Zusammen mit den weiter östlich anschließenden Bergen Hintersberg und Reisberg (beide ebenfalls auf Heilbronner Gemarkung) bilden sie die Heilbronner Berge, die wiederum Ausläufer der Löwensteiner Berge sind.

Der höchste Punkt des Stadtgebiets liegt auf dem in der äußersten südöstlichen Spitze des Stadtwaldes gelegenen, 378 m ü. NN hohen Reisberg, die zweithöchste Erhebung ist mit 372,8 m der Schweinsberg. Ihren tiefsten Punkt erreicht die Gemarkung mit 151 m am Ausfluss des Neckars in Richtung Neckarsulm. Das Stadtgebiet dehnt sich in Nord-Süd-Richtung über 13 Kilometer, in Ost-West-Richtung über 19 Kilometer aus. Heilbronn hat Anteil an den drei Naturräumen Neckarbecken, Kraichgau und Schwäbisch-Fränkische Waldberge.

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